Die Purple Economy: Übernatürliche Wohltätigkeitsorganisationen, Steuern und der Staat

  • Datum / 7 Januar 2008

In einem neuen Buch argumentiert Max Wallace von der Australian National Secular Association, dass Demokratien Republiken sein sollten, die durch eine verfassungsmäßige Trennung von Kirche und Staat gekennzeichnet sind, und dass es nicht die Aufgabe eines Staates ist, durch Steuererleichterungen „die Religion zu fördern“.


AUSTRALIAN NATIONAL SECULAR ASSOCIATION (ANSA)

MEDIENMITTEILUNG

ANSA freut sich, die Veröffentlichung von bekannt zu geben Die Purple Economy: Übernatürliche Wohltätigkeitsorganisationen, Steuern und der Staat.

Das Buch wurde vom ANSA-Direktor Max Wallace PhD geschrieben und im Dezember 2007 von ANSA veröffentlicht.

Die australische Veröffentlichung des Buches wurde aufgrund des Zeitpunkts der australischen Bundestagswahl Anfang Dezember 2008 auf Februar 2007 verschoben. Die neuseeländischen Veröffentlichungen fanden jedoch am 9. Dezember 2007 in Auckland im Rationalist House, Auckland, und im Turnbull House statt. Wellington, am 13. Dezember 2007.

Die Purple Economy wird definiert als „der Reichtum, der durch die ewige Massenbefreiung religiöser Organisationen, ihrer Tochtergesellschaften und ihrer gemeinnützigen Organisationen von der Besteuerung entsteht.“ Max Wallace argumentiert, dass Demokratien Republiken sein sollten, die durch eine verfassungsmäßige Trennung von Kirche und Staat gekennzeichnet sind. Er argumentiert auch, dass es nicht die Aufgabe eines Staates sei, „die Religion durch die unzähligen Steuererleichterungen zu fördern“, die übernatürliche Organisationen aufgrund des jahrhundertealten Wohltätigkeitsgesetzes erhalten. Hierbei handelt es sich um Zehnten, die säkularen Steuerzahlern ohne deren Zustimmung heimlich auferlegt werden. Das Buch kommt zu dem Schluss, dass übernatürliche Organisationen wie jede andere Körperschaft Steuern zahlen sollten, mit den gleichen Abzügen, die für gemeinnützige Arbeit zulässig sind.

Die lila Wirtschaft konzentriert sich hauptsächlich auf die australische Gesellschaft, lässt sich aber auch eindeutig auf alle anderen westlichen liberalen Demokratien auf allen Kontinenten anwenden.
Max Wallace argumentiert, dass die australische Demokratie durch eine 1981:6-Entscheidung des Obersten Gerichtshofs im Fall „Defense of Government Schools“ (DOGS) aus dem Jahr 1 gefährdet wurde, in der sechs Richter, die britische Ritterwürde angenommen hatten, entschieden, dass die Religionsklausel in der australischen Verfassung nicht ausgelegt werden könne republikanische Art und Weise, obwohl die Klausel eindeutig auf der US-Verfassung basierte. Das Ergebnis dieser Entscheidung war zweierlei: Die Trennung von Kirche und Staat wurde aufgegeben und Dutzende Milliarden Dollar flossen an Religionsschulen, während das öffentliche Bildungswesen ins Wanken geriet.

Die lila Wirtschaft ist derzeit nur in Sydney und Melbourne verfügbar. Interessierte Personen senden ihre Bestellungen bitte an [E-Mail geschützt]

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