„Sehnsucht nach Frieden“ beim Welthumanistentag in Berlin.

Deutsche Humanisten des Humanistischen Verbandes feiern mit einem eintägigen Fest im Humanistenhaus

  • Post-Typ / Mitglieder und Partner
  • Datum / 28 Juni 2023

„Sehnsucht nach Frieden“ lautete die Überschrift beim humanistischen Festival zum Welthumanistentag 2023 in Berlin – Welthumanist_innentag. Der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg, eine Sektion des Humanistischen Verbandes Deutschland, Mitglied von Humanists International, hatte ein Programm zusammengestellt, das unter anderem interessante Diskussionen, anregende Vorträge, Poetry Slams und einen Stadtrundgang beinhaltete , und Musik.

Im Haus des Humanismus im Berliner Stadtteil Schöneberg lud der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg alle seine Mitglieder und Freunde zu einer eintägigen Feier des Humanismus zum Welthumanist_innentag ein. An der Einladung nahmen auch internationale humanistische Freunde aus Malta, Belgien, Norwegen und Humanists International teil.

Der Tag begann mit einer aufgezeichneten Lesung der Amsterdamer Erklärung in mehreren europäischen Sprachen, die von Vertretern humanistischer Organisationen aus ganz Europa vorgetragen wurde. Es gab Diskussionen über die philosophischen Positionen zu Frieden und Pazifismus sowie über den Wert der interkonfessionellen Zusammenarbeit.

Im Rahmen des Programms enthüllte die Gruppe queerer, lesbischer und schwuler Humanisten die brandneuen Regenbogenfahnen vor dem Humanistenhaus. Es gab einen Spaziergang durch die Gegend von Berlin-Schöneberg mit Schwerpunkt auf Pazifismus und einer Einführung in deutsche Friedensaktivisten zu Beginn des 20. Jahrhunderts, darunter Bertha von Suttner, die als erste Frau den Friedensnobelpreis gewann, und die Autorin des pazifistischen Klassikers „Legt die Waffen nieder!“ ab 1889.

Auf dem Programm standen auch einige Initiativen, mit denen der Humanistische Verband in Berlin zusammenarbeitet, darunter das Atheist Refugees Relief-Programm (Säkulare Flüchtlingehilfe) und eine Nachbarschaftsinitiative zur Aufnahme russischsprachiger Flüchtlinge in Berlin (Rlichtenberg)

Die Spoken-Word-Dichterin Miedya Mahmod sprach von einem Europa im Konflikt mit sich selbst und dem Mangel an Humanismus als Hindernis für den Frieden. Das Programm wurde durch ein Konzert mit dem Trio SCHO, bestehend aus russischen und ukrainischen Musikern, abgerundet und so wurde die Sehnsucht nach Frieden mit Kunst und Humanismus im Einklang beantwortet.

Einen Slam von Meidya Mahmod zum Thema Respekt findet ihr hier werden auf dieser Seite erläutert.

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