Humanists International bringt die Situation der Nichtreligiösen in Indien beim Europäischen Parlament zur Sprache

  • Post-Typ / Advocacy Nachrichten
  • Datum / 4 Januar 2024

Humanists International hat die Mitglieder des Europäischen Parlaments (MdEP) dazu aufgerufen, bei einem Besuch im Land auf die Herausforderungen hinzuweisen, mit denen nicht-religiöse Menschen in Indien konfrontiert sind.

In einem Briefing an Mitglieder der Delegation für die Beziehungen zu Indien im Europäischen Parlament skizzierte Humanists International die Herausforderungen, mit denen nicht-religiöse Einzelpersonen, Humanisten und Säkularisten in Indien konfrontiert sind, und betonte dabei erhebliche soziale Diskriminierung, staatliche Voreingenommenheit und rechtliche Beschränkungen gegen diese Gemeinschaften.

Das Briefing unterstrich auch den Anstieg der Gewalt gegen religiöse Minderheiten, insbesondere Muslime, und verwies auf die Anwendung vager und allzu weit gefasster Gesetze in Indien, die speziell darauf abzielen, Religionskritik zu unterdrücken.

Humanists International nutzte die Gelegenheit, auf zwei besorgniserregende Fälle aufmerksam zu machen, in denen sich die Organisation aktiv engagiert: die Fälle von Narendra Nayak und Leena Manimekalai . Nayak, ein prominenter Vertreter der indischen rationalistischen Bewegung, ist anhaltenden Morddrohungen ausgesetzt; Manimekalai, eine veröffentlichte Dichterin und preisgekrönte Filmemacherin, sieht sich derzeit Bedrohungen und juristischer Verfolgung ausgesetzt, nachdem ihr vorgeworfen wurde, „religiöse Gefühle verletzt zu haben“.

Humanists International informierte die Delegation im Vorfeld des 15. Interparlamentarischen Treffens EU-Indien, das vom 18. bis 20. Dezember 2023 in Neu-Delhi und Mumbai (Indien) stattfand.


Beitragsbild von Christian Lue auf Unsplash.

Teilen
WordPress-Theme-Entwickler – whois: Andy White London