Der Bericht des Generalsekretärs mit dem Titel „Bekämpfung von Intoleranz, negativen Stereotypen, Stigmatisierung, Diskriminierung, Anstiftung zur Gewalt und Gewalt gegen Personen aufgrund ihrer Religion oder Weltanschauung“ wurde im Rahmen der 79. Sitzung der UN-Generalversammlung in New York vorgelegt.
Der Bericht behandelte dieses Thema aus zahlreichen Blickwinkeln. Entscheidend war jedoch, dass eine der neun abschließenden Bemerkungen des Generalsekretärs die wichtige Bestätigung enthielt, dass Blasphemiegesetze mit dem Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte unvereinbar sind. Eine weitere Schlussfolgerung des Berichts hob die Rolle des „Faith for Rights“-Rahmens hervor, an dem Humanists International regelmäßig teilnimmt.
Die von Humanists International eingereichte Stellungnahme war eine von zwei Eingaben der Organisation an die Vereinten Nationen zum Thema „Blasphemie“ und dem Recht auf Religions- und Weltanschauungsfreiheit im Mai dieses Jahres. Die andere Eingabe richtete sich an den UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit. Der Generalsekretär hob hervor, dass Humanists International bei der Prüfung der möglichen Kriminalisierung bestimmter Handlungen den sechsstufigen Rabat-Schwellenwert in den Fokus gerückt hatte. Der Bericht des Generalsekretärs konzentrierte sich zudem auf die Empfehlungen von Humanists International für Alternativen zur Kriminalisierung, wie etwa positive Gegenrede, Bildungsinitiativen und die Bekämpfung der Ursachen von Hass.
Der Bericht wurde mit der Resolution 28/214 angefordert , die am 22. Dezember 2023 ohne Abstimmung angenommen wurde. Die Resolution bekräftigte zahlreiche Menschenrechtsprinzipien zur Bekämpfung von Intoleranz aufgrund von Religion oder Weltanschauung. Sie wurde von Ägypten im Namen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit eingebracht. Eine ähnliche Resolution, die sogenannte Resolution 16/18, wurde parallel zur jährlichen Resolution der Europäischen Union zum Recht auf Religions- und Weltanschauungsfreiheit im Menschenrechtsrat in Genf eingebracht.
Jedes Jahr erstellt der UN-Generalsekretär auf Ersuchen spezifischer Resolutionen der UN mehrere Berichte, in denen er den aktuellen Stand der Menschenrechtsproblematik darlegt, aktuelle Themen innerhalb dieses Bereichs aufzeigt und Empfehlungen für den Umgang mit den vorherrschenden Herausforderungen gibt.
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