Mitglieder von Humanists International nehmen an der sechsten jährlichen UPR-Schulung teil.

  • Post-Typ / Advocacy Nachrichten
  • Datum / 24 Februar 2026

Zum sechsten Mal in Folge hat Humanists International einen Workshop für seine Mitglieder veranstaltet, in dem es darum ging, wie man sich am Prozess der Allgemeinen Periodischen Überprüfung (UPR) der Vereinten Nationen beteiligen kann.

Der Workshop bot praktische Anleitung für die Mitglieds- und assoziierten Organisationen von Humanists International, die sich im kommenden Jahr am UPR-Prozess (Universal Periodic Review) der Vereinten Nationen beteiligen möchten.

Während der UPR durchlaufen die UN-Mitgliedstaaten einen Überprüfungsprozess und erhalten konkrete Empfehlungen zur Verbesserung ihrer Menschenrechtsbilanz. NGOs können sich durch schriftliche Stellungnahmen und mündliche Eingaben am UPR beteiligen.

Der Workshop wurde in zwei Sitzungen aufgeteilt, um den unterschiedlichen Zeitzonen der Mitglieder und assoziierten Organisationen von Humanists International gerecht zu werden. Zehn Personen aus 16 verschiedenen Mitglieds- und assoziierten Organisationen von Humanists International nahmen teil, darunter Organisationen aus Brasilien, Finnland, Ungarn, Indien, Irland, Litauen, Malaysia, den Niederlanden, den Philippinen, Trinidad und Tobago sowie dem Vereinigten Königreich. Im Workshop erfuhren die Teilnehmenden mehr über die Rolle zivilgesellschaftlicher Organisationen im Rahmen der Allgemeinen Regelmäßigen Überprüfung (UPR) und diskutierten unter anderem bewährte Verfahren für eine effektive Beteiligung sowie die Erstellung qualitativ hochwertiger schriftlicher Stellungnahmen.

Leon Langdon, Advocacy Officer bei Humanists International, leitet die Schulung

Humanists International begann 2020 aktiv mit seinen Mitgliedern zusammenzuarbeiten, um schriftliche Stellungnahmen für den UPR-Prozess einzureichen. Seit 2020 haben 13 Mitglieds- und assoziierte Organisationen im Rahmen des UPR-Prozesses schriftliche Stellungnahmen abgegeben: UAAR (auf Italien); Humanisten Barbados (am Barbados); Humanists UK (am das Vereinigte Königreich); SOCH Nepal (am Nepal); Humanistische Union Griechenlands (am Griechenland); Dänische Humanistische Gesellschaft (auf Dänemark, zweimal); Demens.nu zweimal (auf Belgien, zweimal); Freethought Lebanon (am Libanon); Humanistische Vereinigung Finnlands und Union der Freidenker Finnlands (am Finnland); der Ungarische Atheistenverband (am Ungarn); Humanist Association of Ottawa (am Kanada); und Humanisten Malta (am Malta).

Neben den schriftlichen Stellungnahmen der Mitglieder zum Allgemeinen Regelmäßigen Bericht (UPR) hat Humanists International im Rahmen des UPR gemeinsame mündliche Interventionen im UN-Menschenrechtsrat ermöglicht. Bislang wurden über 40 mündliche Stellungnahmen im Rahmen des UPR vor dem Rat abgegeben. Seit 2020 haben über 80 Personen aus dem breiten Mitgliedernetzwerk von Humanists International an diesen Schulungen teilgenommen.

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