Die Aussage wurde während der 61. Sitzung des Menschenrechtsrats im Rahmen seiner Jährliche ganztägige Tagung über die Rechte des KindesDie Sitzung 2026 konzentrierte sich insbesondere auf die Menschenrechtsverletzungen an Kindern in bewaffneten Konflikten – ein äußerst dringliches Problem, da der Sicherheitsrat feststellte, dass derzeit 520 Millionen Kinder in aktiven Konfliktgebieten leben. Das ganztägige Treffen brachte Mitgliedstaaten, UN-Organisationen und zivilgesellschaftliche Organisationen zusammen, um sowohl die Prävention dieser Verletzungen als auch die notwendigen Rahmenbedingungen für die Genesung und Wiedereingliederung betroffener Jugendlicher zu bewerten. Zu den Podiumsteilnehmern gehörten Vanessa Frazier, Sonderbeauftragte des Generalsekretärs für Kinder in bewaffneten Konflikten, und Benoit Van Keirsbilck, Mitglied des Ausschusses für die Rechte des Kindes.
In einer mündlichen Stellungnahme vor dem Rat hob Humanists International die verheerenden und langfristigen Folgen von Unterrichtsausfällen während dieser Notlagen hervor. Die Stellungnahme betonte, dass versäumter Unterricht bestehende Ungleichheiten verschärft, langfristige Armut begünstigt und die psychische Gesundheit und Sozialisation von Kindern schwerwiegend beeinträchtigt.
Die Organisation betonte jedoch, dass Bildung, wo sie in Kriegszeiten fortgesetzt wird, nicht dazu missbraucht werden dürfe, weitere Spaltungen zu schüren. Humanists International argumentierte, dass Schulen als Orte strikter Neutralität und Sicherheit entschieden geschützt werden müssten, wenn Konflikte durch Nationalismus oder religiöse Differenzen genährt würden. Als Beispiele wurden Afghanistan, Myanmar und Russland genannt.
Diese Intervention knüpft direkt an das langjährige Engagement von Humanists International für Kinderrechte und säkulare Bildung an. Die Organisation argumentiert bei den Vereinten Nationen seit Langem, dass Kinder ein eigenständiges Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Meinungsfreiheit besitzen. Diese Grundrechte werden regelmäßig verletzt, wenn objektive, auf Rechten basierende Bildung durch religiöse, sektiererische oder nationalistische Indoktrination ersetzt wird.
In ihrer Rede prangerte die Organisation auch das häufige Versagen von Gemeinde- und Religionsführern beim Schutz gefährdeter Jugendlicher an. Humanists International forderte diese Führer nachdrücklich auf, sich ihrer Verantwortung nicht länger zu entziehen, aktiv die Versöhnung zu fördern und Menschenrechtsverletzungen, die im Namen der Religion begangen werden – insbesondere sexuelle Gewalt –, unmissverständlich zu verurteilen.
Dieser letzte Punkt steht im Einklang mit den Forderungen nach der Arbeitsgruppe des UN-Sicherheitsrats zu Kindern in bewaffneten Konflikten und der Weltweiter Aufruf zum Schutz von Kindern im KriegDie Pflichten religiöser Führer werden auch in der Beiruter Erklärung zum Thema „Glaube für Rechte“, und Humanists International engagiert sich mit seinen Praxisgemeinschaft.
Ausgewähltes Foto von Aaron Burden on Unsplash.
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