Die International Humanist and Ethical Union, die sich zu ihrem 5. Internationalen Kongress in Cambridge, Massachusetts, trifft, bringt ihre tiefe Besorgnis über die Menschenrechtsverletzungen in vielen Ländern zum Ausdruck. Wir bekräftigen unser Engagement für die Umsetzung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte weltweit. Aufgrund ihres aktuellen Vorkommens machen wir insbesondere auf spezifische Einschränkungen der moralischen, politischen und religiösen Freiheit in bestimmten Ländern aufmerksam, sei es durch Polizeibrutalität, Folter und Mord (wie in Brasilien, Südafrika und Griechenland), durch Verhaftungen und Inhaftierungen in Irrenanstalten von Männern und Frauen, die moralische und politische Ansichten geäußert haben, die im Widerspruch zu denen ihrer Regierung stehen (wie in der UdSSR), oder durch rechtliche und administrative Verweigerung sozialer Gerechtigkeit aus politischen, rassischen oder religiösen Gründen (wie in Südafrika, den USA und Nordirland).
Wir rufen jeden einzelnen Mann und jede einzelne Frau auf, weltweit für die Menschenrechte zu kämpfen. Zu diesem Zweck rufen wir alle dazu auf, sich in jedem Land für die Stärkung der UN-Menschenrechtskommission einzusetzen.
Vorstand 1970
„Menschenrechte (1970)“, Humanists International, Vorstand, Cambridge, Vereinigte Staaten von Amerika, 1970