Befürwortungserklärungen

Religions- oder Glaubensfreiheit und Tod

  • Datum / 2026
  • Standort / Sambia
  • Relevante Institution / UN-Menschenrechtsrat
  • UN-Artikel / Punkt 3: Förderung und Schutz aller Menschenrechte, bürgerlichen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte

MÜNDLICHE ERKLÄRUNG

Internationale der Humanisten

61. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats (23. Februar – 31. März 2026)

Interaktiver Dialog mit dem Sonderberichterstatter für Religions- und Glaubensfreiheit

Sprecher: Leon Langdon

Vielen Dank, Herr Vizepräsident.

Wir danken der Sonderberichterstatterin für ihren wichtigen Bericht.

Wir danken der Sonderberichterstatterin außerdem für ihre engagierte Unterstützung der humanistischen und nichtreligiösen Gemeinschaft in Sambia. Die Schwierigkeiten, mit denen unsere Mitglieder in Sambia konfrontiert waren, spiegeln breitere gesellschaftliche Trends wider, denen sich die Regierung annehmen muss.

Der vorliegende Bericht, der auch die Erfahrungen humanistischer und atheistischer Gemeinschaften sowie die Herausforderungen, mit denen sie bei der Ehrung ihrer Toten im Einklang mit ihrem Glauben konfrontiert sind, einbezieht, verweist auf mehrere grundlegende Probleme.
In einigen Staaten wird ein Mangel an Religion als etwas angesehen, dem es an einer Wertebasis mangelt, und so wird es nicht als Problem angesehen, Humanisten und Nichtreligiösen andere religiöse oder kulturelle Riten aufzuzwingen.

Unabhängig davon, ob sich jemand einen Begriff wie Humanist zu eigen gemacht hat oder Religion einfach ablehnt, müssen die Staaten anerkennen, dass dies eine gültige und legitime positive Entscheidung ist, die durch das Recht auf freie Religionsausübung geschützt ist, und den Entscheidungen nicht-religiöser Personen sollte der gleiche Stellenwert eingeräumt werden wie denen religiöser Personen.

Die Lage ist andernorts noch schlimmer. In zu vielen Ländern werden Humanismus und Atheismus weder im Leben noch im Tod anerkannt. Nichtreligiöse Menschen gelten als unmoralisch, werden aus dem öffentlichen Leben verdrängt, und Blasphemie- und Apostasiegesetze werden genutzt, um ihr Recht auf freie Religionsausübung zu untergraben. Diskriminierung und Nichtanerkennung sind weit verbreitet, auch im Tod, und durchdringen Staat und Gesellschaft gleichermaßen.

Wir möchten den Sonderberichterstatter fragen: Wie können wir dazu beitragen, dass Nichtreligiöse anerkannt werden und ihre Rechte im Leben und im Tod gemäß Artikel 18 gewahrt werden?

Vielen Dank.

Empfohlene akademische Referenz

'Religions- oder Glaubensfreiheit und Tod', Humanisten International

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