Unterstützte Projekte

Hexereivorwürfe und Menschenrechtsverletzungen

  • Name der Organisation / Anwaltschaft für angebliche Hexen
  • Standort der Organisation / Nigeria
  • Begünstigter Standort(e) / Nigeria
  • Zuerkannter Geldbetrag / £4,950
  • Jahr / 2023
  • Projekt-Status / Erfolgreicher Abschluss von

Die Advocacy for Alleged Witches (AfAW) ist eine Organisation, die sich für die Rechte und die Würde von Menschen in ganz Afrika einsetzt, denen „Hexerei“ vorgeworfen wird. Sie sind Gewalt, Missbrauch und sozialer Ausgrenzung ausgesetzt. AfAW braucht finanzielle Mittel, um ihre wichtige Arbeit fortsetzen zu können. Dieses Projekt wird es ihr ermöglichen, durch Aufklärungskampagnen das Bewusstsein zu schärfen, Gemeinschaften zu schulen, um schädliche Vorstellungen über „Hexerei“ zu zerstreuen, und bei Regierungen Lobbyarbeit zu betreiben, um stärkere Schutzmaßnahmen gegen Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit „Hexerei“-Vorwürfen zu erlassen. Letztendlich zielt AfAW darauf ab, diesen gefährdeten Personen eine sicherere und gerechtere Zukunft zu ermöglichen.

Problem/Problem:
Ein Projekt, das sich mit der mangelnden Unterstützung für Opfer von „Hexen“-Anschuldigungen in Afrika befasst. Diese verletzlichen Personen werden oft von ihren eigenen Familien geächtet und von der Polizei ignoriert. Sogar Institutionen, die sie eigentlich schützen sollten, scheinen dieser Praxis gleichgültig oder unterstützen sie sogar.

Anzahl der Begünstigten: über 25,000 (einschließlich Reichweite in digitalen Medien)

Auswirkungen:
Hier ist eine Zusammenfassung der Auswirkungen der Advocacy for Alleged Witches (AfAW) auf die drei hervorgehobenen Personen:

1. Blessing Odege: AfAW bot Blessing medizinische Versorgung, Rechtsbeistand und finanzielle Unterstützung, nachdem sie aufgrund von „Hexerei“-Anschuldigungen missbraucht worden war. Sie sorgten auch dafür, dass ihr Fall sichtbar blieb, und übten Druck auf die Behörden aus, Maßnahmen zu ergreifen. Blessings Fall dient als Präzedenzfall für zukünftige Opfer.

2. Pa Justin Kyado: AfAW sorgte nach einem brutalen Angriff für medizinische Versorgung und rechtliche Schritte für Pa Kyado. Sie überwachten seine Genesung und Wiedereingliederung in die Gemeinschaft. Die Arbeit von AfAW stellte auch schädliche Überzeugungen in Frage und führte zu einer Verpflichtung der Gemeinschaft, die „Hexenjagd“ zu beenden.

3. James Paul und Sani Yahaya: Herr Garba, ein AfAW-Aktivist, rettete James und Sani vor einem Mob, indem er sich für sie einsetzte. Diese Tat verdeutlichte die Gefahren der Lynchjustiz und die Bedeutung individueller Interventionen. Die Anerkennung von Herrn Garba ermutigt zu ähnlichen Heldentaten.

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